Die gelbe Kultfamilie, bestehend aus Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie, hatte ihren Einzug in die Wohnzimmer ihrer Fans im Jahre 1987 in Form eines Kurzfilms in der Tracey Ullman Show. 1989 bekamen die von Matt Groening gezeichneten Figuren dann sogar eine eigene Fernsehserie auf dem Sender Fox Network. Im deutschsprachigen Raum wurde diese Serie erstmals 1991 im ZDF ausgestrahlt, bis sie 1994 auf Pro7 auf Sendung gingen. Im Laufe ihrer bisherigen Sendezeit konnten die Simpsons zahlreiche Auszeichnungen für sich verbuchen. Zu nennen wären hier zum Beispiel der Stern auf dem „Hollywood Walk of Fame“ und jeweils 13 Emmy- und Annie-Auszeichnungen für diverse Episoden. Im Juli krönten die Simpsons ihren Erfolg sogar mit einem weltweiten Kinofilm.
In den einzelnen Simpsons-Folgen wird der amerikanische Alltag sehr verspitzt dargestellt und damit stark kritisiert. Dass diese Karrikatur auf die typische, normale, amerikanische Familie abzielt, wird dadurch, dass die Simpsons in Springfield leben, verstärkt. Springfield ist einer der häufigsten Städtenamen der USA und da es in den einzelnen Episoden vermieden wird, den Bundesstaat zu benennen in dem Springfield liegt, zeigt, dass sich die Kritik an die Gesellschaft im Allgemeinen richtet.
Die Charaktere der Serie stellen ebenfalls sehr vielschichtig die amerikanische Gesellschaft dar. Homer, der etwas zurückgebliebene Vater, arbeitet im Atomkraftwerk, während Marge die „gute“ Hausfrau und Mutter ist. Bart, ein Schulrebell stellt den direkten Kontrast zu der strebsamen und hochbegabten Lisa dar. Häufig von der Familie vernachlässigt, ist Maggie die jüngste der Familie und zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie weder in ihrer Kindheit, noch in Folgen, die sie als Zukunftseinblick als Erwachsene zeigen, nicht spricht.
Augrund ihrer Running Gags, der Gesellschaftskritik und den versteckten Anspielungen ist die Serie sehr beliebt und es werden wohl noch weitere Episoden der gelben Durchschnittsfamilie erscheinen…