Das Bereitstellen von Webspace sowie die Unterbringung von Websiten auf dem Webserver eines Internet Service Providers wird als Webhosting bezeichnet. Der Anbieter, meist auch Webhoster genannt, stellt diese Dienstleistung gegen einen bestimmten monatlichen Betrag zur Verfügung. Bei einem gewöhnlichen Paket sind meist die Bereitstellung und der Betrieb von Webserver, Host und deren Netzwerkanbindung inkludiert.
Bevor man sich für eines der dutzenden Webhosting-Angebote entscheidet, sollte man zunächst genau darauf achten, welche Leistungen denn tatsächlich zur Verfügung gestellt werden. Während manche Provider lediglich die Webpräsen über deren Server laufen lassen, erhält man bei anderen Anbietern spezielle Zusatzleistungen wie Web Content Management System, Monitoring oder Datensicherung inklusive.
Der Webhosting-Markt ist ein besonders schnelllebiger Markt. Von ein auf den anderen Tag können Veränderungen in Kraft treten, die den gesamten Leistungsumfang eines Providers verändern. Deshalb ist es besonders lohnenswert sich zunächst aktuelle Testberichte über die Provider durchzulesen.
Es gibt zahlreiche Faktoren, die eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht für welchen Webhoster man sich schlußendlich entscheiden wird:
- Leistungsumfang
- Anbindungsgeschwindigkeit
- monatliche Kosten
- einmalige Kosten
- verfügbare Serviceleistungen
Ebenso sollte man darauf achten, dass man einen genauen Überblick über die Besucher hat. Für den Anfang sollte eine einfache Webpräsenz auf jeden Fall ihren Zweck erfüllen. Später können noch immer weitere Leistungsangebote zusätzlich gewählt werden.