Girokonto

Ein Girokonto stellt ein Bankkonto dar, über welches die üblichen Geldgeschäfte wie tägliche Einzahlungen, Auszahlungen, Überweisungen, Daueraufträge und Einzugsermächtigungen eines Bankkunden abgewickelt werden.

Mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten kann ein solches Konto auch für Minderjährige eingerichtet werden. Kündigungsfristen, sowie Gebühren bei einer Kündigung gibt es keine. Es können aber durchaus Kontoführungsgebühren erhoben werden, die z.B. aber bei Schülern oder Studenten meist entfallen.

Auf einem Girokonto wird beispielsweise der Lohn oder das Gehalt gutgeschrieben. Von ihm abgebucht werden die laufenden Kosten und auch der Geldbedarf des Kontoinhabers im Alltag. Giro- und Gehaltskonten bilden einen der wichtigsten Bestandteile des Privatkundengeschäfts deutscher Geldhäuser.

Seinen Ursprung hat das Girokonto in Italien. Dort stammt auch der Begriff „giro“, im deutschen Kreislauf her. Dort führten Kaufleute eine Form von kontenmäßiger Verrechnung ein, welches sich in Europa und letztlich weltweit ausbreitete und somit den Vorläufer des heutigen Girokontos bildet.
Ein Vorteil des Girokontos ist, dass man ohne einen Kredit zu beantragen, sein Konto bis zu einem gewissen Betrag überziehen kann. Man nennt dies den Dispositionskredit. Zum Ausgleich fallen aber auch hier Zinsen an. Die Geldgeschäfte können schriftlich, per Telefon, Online-Banking oder Selbstbedienungs-Terminals erfolgen.