Festgeldkonto

Ein Festgeldkonto ist ein Bankkonto, bei dem ein bestimmter Geldbetrag über einen bestimmten Zeitraum angelegt wird. Da das Geld bei einem Festgeldkonto fest angelegt wird, besteht bis Ablauf der Vertragslaufzeit keine Möglichkeit sein eingelegtes Geld vorher auszahlen zu lassen. Quasi als Ausgleich sind dafür die angebotenen Zinssätze höher als bei einem konventionellen Konto.

Ein Festgeldkonto ist für den Anleger eine ziemlich sichere Sache, da die Bank während der gesamten Laufzeit den Zinssatz nicht verändern darf. Ihre Einlagen auf einem Festgeldkonto bei einer deutschen Bank sind bis zu 50.000 Euro abgesichert. Für den unglücklichen Fall, dass eine Bank tatsächlich pleite geht, erhalten Sie also zumindest Einlagen bis 50.000 Euro zur Gänze innerhalb eines Monats zurück. Wer sich für ein Festgeldkonto entscheidet, kann in der Regel eine Laufzeit zwischen einem Monat und vier Jahren mit dem Anbieter vereinbaren. Nachdem diese Zeit verstrichen ist, hat man als Anleger zwei Möglichkeiten: Entweder man lässt sich seine Einlage inklusive Zinsen zur Gänze auszahlen, oder man verlängert die Laufzeit. Wenn man sich für eine Vertragsverlängerung entscheidet, hat die Bank jedoch die Möglichkeit den Zinssatz gegebenenfalls anzupassen. Selbiges gilt auch, wenn man das Ende der Vertragslaufzeit missachtet.