Strom

Die Bewegung von Ladungsträgern in eine gerichtete Richtung bezeichnet man als elektrischen Strom. Ladungsträger sind Elektronen in Metallen und im Vakuum oder Ionen in Flüssigkeiten und Gasen.
Die Stromstärke wird in Ampére (A) gemessen und wurde nach dem französischer Physiker und Mathematiker André Marie Ampère benannt. Mit einem Strommesser, üblicherweise einem Digitalmultimeter, der auch die Spannung misst, wird dies vorgenommen.

Ein elektrisches Feld existiert dann, wenn mechanische Kräfte auf Ladungsträger ausgeübt werden und wenn zwischen beliebigen Raumpunkten elektrische Spannungen bestehen. Eine elektrische Spannung wiederum entsteht, wenn sich eine Potentialdifferenz zwischen zwei Polen gebildet hat.

Ladungsträger, die diesem elektrischen Feld ausgesetzt sind, erfahren durch die mechanischen Kräfte im geschlossenen Stromkreis über einen elektrischen Widerstand eine Beschleunigung. Genau dann fließt elektrischer Strom.

Am Anfang standen die Generatoren, jedoch entwickelten sich schnell ganze Stromnetze. Der Bedarf an Strom stieg, da man über die einfache Nutzung für Beleuchtung mit Lampen hinausging. So wurden Kraftwerke erbaut, die zunächst mit Wasserturbinen und Dampfmaschinen angetrieben wurden. Nachdem sogenannten „Stromkrieg“ fiel in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts die Entscheidung zwischen Gleichstrom- und Wechselstromsystem zugunsten des Wechselstroms.
Ein Vorteil des Wechselstroms ist die verlustarme Transformierbarkeit des Wechselstromes auf beliebige Werte. Nachteilig muss angesehen werden, dass die Spannung schwankend ist, was dazu geführt hat, dass alle elektronischen Geräte über Gleichrichter gespeist werden.