Gas

Die Physik teilt den Zustand eines Körpers in verschiedene Aggregatzustände ein. Hierunter beschreibt Gas den Zustand, bei dem sich Moleküle vollkommen frei bewegen und der Körper jeden zur Verfügung stehenden Raum vollständig und gleichmäßig ausfüllt.

Liegt dies vor, so spricht von einem idealen Gas. Dies hat zur Folge, dass ein Gas kompressibel ist, also sein Volumen dem herrschenden Druck anpasst und gilt bis auf wenige Einschränkungen auch für reale Gase.

Anders als Flüssigkeiten besitzt eine bestimmte Menge eines Gases jedoch kein bestimmtes Volumen, es füllt immer den gesamten zur Verfügung stehenden Raum vollständig und gleichmäßig aus.
Die in der Praxis vorkommenden realen Gase weichen vom idealen Verhalten mehr oder weniger stark ab, am wenigsten bei höheren Temperaturen und niedrigen Drucken.

Jeder Körper kann bei genügend hoher Temperatur (Siedepunkt) in ein Gas verwandelt werden; auch lässt sich jedes Gas bei genügend großem Druck und eine Temperatur, die unterhalb der kritischen Temperatur liegt, in eine Flüssigkeit verwandeln (Gasverflüssigung).

Den Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand bezeichnet man hierbei als Verdampfung oder Verdunstung, den umgekehrten Übergang vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand als Kondensation. Der Übergang vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand ist die Sublimation, der umgekehrte Übergang vom gasförmigen in den festen Aggregatzustand heißt Resublimation.