Windkraft

Bei der Windenergie handelt es sich um die kinetische Energie der bewegten Luftmassen. Durch Windkraftanlagen wird sie in technisch nutzbare Energieformen umgewandelt. 2007 konnten rund 6,4% des deutschen Stromverbrauchs mit Windenergie abgedeckt werden.

Dabei können Windkraftanlagen in allen Klimazonen errichtet werden. Es bestehen aber natürliche Schwankungen bei der Stromerzeugung, da die Winde unstetig sind. Abhilfe schaffen ein Verbund mit anderen Kraftwerken, sowie die Speicherung der Energie, damit kontinuierlich Energie bereitsteht.
Durch die Einspeisung von Windenergie sinkt der Strompreis für den Endverbraucher deutlich, was aus mehreren Studien hervorgeht. Der Preis wird an der Leipziger Strombörse gehandelt. Ist wenig Windenergie vorhanden, steigt der Preis an der Strombörse. Die sinkende Wirkung der Stromkosten durch Windenergie entsteht durch die gesetzliche Abnahmepflicht für produzierten Windstrom. Ist viel Strom aus Windenergie verfügbar, wird der Einsatz teurer konventioneller Kraftwerke insbesondere Gaskraftwerke vermindert, was zu einem Absinken der Preise an der Strombörse führt. Umweltschützer sprechen sich für eine Förderung der Windenergie aus. Diese Energieform sei besonders zukunftssicher, da Wind, im Gegensatz zu Kohle oder Erdöl, eine erneuerbare Ressource ist und somit dauerhaft zur Verfügung steht.

Zudem ist die Nutzung der Windenergie besonders Luft- und klimaschonend, da während des Anlagenbetriebs im Gegensatz zu fossilen Energieträgern keine Gift- und Schadstoffe entstehen.