Durch Kernfusionen im Inneren der Sonne wird Energie erzeugt, die in Form von elektromagnetischen Strahlungen zur Erde gelangen.
Diese Einstrahlung kann in Strom umgewandelt werden. In photovoltaischen Kraftwerken wird elektrischer Strom mittels Halbleitereffekten erzeugt. Der dadurch produzierte Gleichstrom wird entweder im Rahmen einer dezentralen Stromerzeugung in einem Inselstromnetz als solcher verwendet oder über Wechselrichter in ein vorhandenes Wechselstromnetz eingespeist.
Die Solarenergie kann also zur Stromerzeugung (Solarkraftwerk, Solarzelle) und zur Wärmeerzeugung (Solarheizung) genutzt werden.
Vorteile sind, dass sie, im Gegensatz zu fossilen Energieträgern, in unbegrenzt er Menge zur Verfügung steht und es zu keiner Freisetzung von Feinstaub kommt.
Nachteilig sind die Wetterabhängigkeit und dass Solarmodule nur eine begrenzte Lebensdauer besitzen. Nach 20-40 Jahren müssen sie komplett ausgetauscht werden.
Da bisher kaum Schwankungen der Einstrahlungsintensität feststellbar und diese auch in ausreichender Menge vorhanden sind, ist diese eine neuartige Möglichkeit Energie zu erzeugen. Solarenergie gehört daher auch zu den erneuerbare Energiequellen und wird als Energieträger der Zukunft angesehen.
Solarenergie steht derweilen aber auch stark in der Kritik. In Deutschland wird sie so stark wie in keinem anderen Land subventioniert. Dadurch wird zwar der Ausbau dieser Energieträger vorangetrieben, Strom aus Solarzellen ist vergleichsweise aber teuer. So kostet Strom aus Windkraft etwa 6 bis 8 Cent pro Kilowattstunde, die Erzeugungskosten bei solarthermischen Kraftwerken liegen derzeit je nach Standort aber bei 9 – 22 Cent.